von klein zu groß

mein geburtsland ist salzburg, mein status: einzelkind….nein und nicht verwöhnt…

meine eltern stammen beide aus niederösterreich…für euch nicht so relevant diese information…doch falls ich von meiner zweiten heimat spreche ist es niederösterreich. 

weil eine der arbeit wegen vor meiner geburt nach salzburg kam, kam irgendwann der andere der liebe wegen, nach. die, die wegen der arbeit wegen, nach salzburg kam, zog der heimatliebe wegen wieder zurück und der, der wegen der liebe nach salzburg zog, ist hier geblieben…Liebe,Liebe,Liebe….wie man merkt,  hat es mir an nichts gefehlt in meinem elternhaus…liebe war immer da…und obwohl ich dann den status: einzelkind mit scheidungseltern hatte, hatte ich eine liebevolle und behütete kindheit…man kann sagen: die zwei haben es einfach sehr gut hinbekommen. 

so hat ein scheidungskind auch seine gewissen vorzüge…zwei mal weihnachten, zwei mal geburtstag…was der eine nicht weiß macht den anderen nicht heiß….also mir hat es an nichts gefehlt.

danke auf diesen weg an meine eltern...

drei jahre volksschule hallwang, zwei in bad 
goisern.
vier jahre hauptschule herrnau / stadt salzburg. danach winklhof oberalm. beruflich lernte ich HGA in einem hotel in salzburg. nach meiner ausbildung waren meine pläne groß…weit weg, irgendwo im niergendwo, der kampf ums nackte überleben…quasi… mein schicksal hatte da schon andere pläne und fiel bestimmt schon lachend vom stuhl.

...kurzer rückblick: in meiner schule in oberalm hatte ich auch stalldienst, ich habe damals nach einer woche um 4:30 aufstehen und um 5:00 stalldienst, den entschluss gefasst das ich niemals in meinem leben den beruf bäuerin ausüben werde. mein papa sagte damals nur:" sag niemals nie.."
ja, auch papa´s haben ab und an recht...

mit 19 jahren stolperte dann ein junger bergbauern-bursche mir über den weg und das nackte überleben in einem fernen land, war plötzlich nicht mehr der plan…sondern ich stützte mich in das leben auf einen bergbauernhof. 

was auch ein abenteuer war...

nach einem schweren unfall des bergbauern-burschen und etlichen wochen krankenhausaufenthalt entschloss ich mich von meiner mädels wg auszuziehen und mich in das mehrgenerationen-leben bergbauernhof zu stürzen…war auch ein kampf um’s nackte überleben, so von selbständig wohnen zurück zu küche,bad und waschmaschine teilen mit schwiegereltern…. irgendwo im niergendwo war ich auch...so von stadt auf den berg, wo keine sdtraßenbeleuchtung mehr vorhanden ist und die nächste öffentliche bushaltestelle 6 km entfernt…
...somit, nicht so weit entfernt von meinen plan A. 
Mit 21 Jahren wurde ich zum ersten mal mama, mit 24 jahren das zweite mal. die wohl schönste aufgabe…sag ich jetzt…doch von netzhöschen, brustwarzencremen und hormonparty mit schweißausbrüchen, gefühlt wie bei 38 grad heuerntesaison,…wusste ich nichts mit knackige 21 jahren.  

somit an alle mamis to be…die ersten zwei wochen sind ungewöhnlich und manchmal hart…aber danach…fliegt man hoch…allerdings auch wieder so hart nach unten wenn die ersten windel bis in den nacken explodieren und die ersten pupertiere ausbrechen.

hier kommt somit ein großer dank an meine kinder...danke das ich eure mami sein darf…das ist mein größtes gut auf dieser welt.